Von 1894 bis zu seiner Schließung im Jahr 1970 nahm das sogenannte Untere Werk der München-Dachauer Papierfabriken nicht nur räumlich einen großen Platz im damaligen „Neu-Olching“ ein.
Nach Öffnung des zweiten Werkes der München-Dachauer Papierfabriken im Jahr 1894 siedelten sich Ende des 19. Jahrhunderts nördlich der Bahnlinie in Neu-Olching mehr und mehr Bewohner an.
In Olchings Archiv finden sich abgesehen von den Zerstörungen nach dem schweren Bombenangriff am 22. Februar 1944 nur wenige Fotografien, die das Leben in Olching während der NS-Regierungszeit dokumentieren.
Vor über 50 Jahren schoss der damalige Ortschronist Fritz Scherer die vorliegenden Aufnahmen, die zum einen das Geschehen rund um ein Großereignis im Olchinger Speedway-Stadion und zum anderen den Blick in Richtung Eisenbahnlinie festgehalten haben.